Diversity-Trainings für Mitarbeiter*innen und Führungskräfte

Diversity Basics

Von verwirrenden Unterschieden zu gemeinsamen Perspektiven.

Reines Wissen bewirkt noch keine Änderung der Einstellung oder des Verhaltens. Es ist also nicht ausreichend, viel über unterschiedliche Wurzeln oder Generationen, Religionen, Behinderungen, Geschlechtsidentitäten oder sexuelle Orientierungen zu wissen, um bewusster mit vielfältigen Menschen und Gruppen umgehen zu können. Erst Basis-Wissen plus konsequente persönliche Auseinandersetzung mit sich und den eigenen Prägungen und Werten können etwas bewirken.

In diesem Training unterstützen Sie zahlreiche Übungen dabei, sich Ihrer eigenen Privilegien als „unverdienten Vorteile“ bewusst zu werden und den Ursprung Ihrer Vorurteile gegen andere Menschen und Gruppen zu hinterfragen. Diese Kombination befähigt Sie dazu, neue Seiten an sich selbst und anderen zu entdecken und offen nach Rahmenbedingungen zu streben, in denen Gemeinsamkeiten und Unterschiede Platz haben und wertschätzend zusammengearbeitet werden kann.

Diversity-Kompetenz vereint insbesondere vier Fähigkeiten, die ein konstruktives Miteinander fördern:

  1. Umgang mit Wahrnehmung
  2. Empathische Kommunikation
  3. Sicherheit im Umgang mit sich selbst
  4. Ambiguitätstoleranz

Diese Fähigkeiten schaffen in der persönlichen Auseinandersetzung die Grundlage zur individuellen Entwicklung. Aus beruflicher Perspektive eröffnet die (personelle) Diversität den Zugang zu vielfältigen Sichtweisen und Lösungsansätzen. Im Training stärken Sie alle vier Bereiche mithilfe gezielter Übungen. 

Ziel dieses Trainings ist es, eine Sensibilisierung und Offenheit für jede Art von Differenz zu fördern und dadurch Diversity Kompetenz aufzubauen, sowie individuelle und gesellschaftliche Zuschreibungen zu reflektieren. So gelingt es, Vielfalt bewusst zu gestalten und Chancen aus Unterschieden zu formen.

Im Zentrum steht eine klare pluralistische, offene und vorurteilsfreie Haltung: Wichtig ist dabei die Klarstellung, dass Diversitätskompetenz keine bestimmte politische Haltung bedingt, die übernommen werden soll. Sie misst sich auch nicht an einem überzeugten Eintreten für eine vielfältige Gesellschaft, sondern vielmehr daran, wie mit der vielfältigen Gesellschaft umgegangen wird. Dieser Umgang muss frei von Vorurteilen und geprägt von Anerkennung und Wertschätzung der individuellen Person sein. 

Lerninhalte

  • Theorie der sozialen Identität (In- & Outgroup)
  • Perspektiven und Privilegien
  • Dimensionen der Vielfalt: Chancen und Herausforderungen
  • Mit Vielfalt kompetent umgehen
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