Diversity-Trainings für Mitarbeiter*innen und Führungskräfte

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Rasch und richtig reagieren.
Vorkommnisse verhindern.

#metoo. Ich auch. – Dieser Hashtag hat sich als Aufschrei gegen sexuelle Belästigung im Herbst 2017 rasend schnell im Internet verbreitet. Zuerst waren es berühmte Schauspieler*innen, aber schnell war klar: Sexuelle Belästigung ist auch in der Welt der „Normalos“ erschreckend weit verbreitet. Fast die Hälfte aller amerikanischen Facebook-User*innen sind mit jemandem befreundet, der diesen Hashtag verwendet hat. Und das sind nur diejenigen Opfer, die zumindest online aktiv aufgezeigt haben. Laut österreichischen Studien wurden hierzulande bereits drei Viertel der Frauen sexuell belästigt.

Diese Zahlen sind zunächst einmal spektakulär, sie zeigen aber vor allem eines auf: Sexuelle Belästigung und sexuelle Übergriffe sind weit verbreitet und allgegenwärtig. Auch in der Arbeitswelt. Unternehmen müssen sich also mit dem unangenehmen Thema „sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“ beschäftigen. Führungskräfte müssen Strategien und bewährte Handlungsweisen kennen, um professionell mit Fällen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz umgehen zu können. Nur so können sie ihrer Verantwortung für ihre Beschäftigten gerecht werden. Und auch die Beschäftigten selbst sollten wissen:

  • welche Formen der sexuellen Belästigung es gibt,
  • welche Folgen sexuelle Belästigung für das Opfer, den Täter oder die Täterin und das Unternehmen haben können und
  • wie Führungskräfte, Kollegen und Kolleginnen sowie Unternehmen im Fall der Fälle reagieren sollen.

All das erfahren Sie in diesem Training. So sind Sie rechtlich auf der sicheren Seite und sorgen auch für ein angemessenes Arbeitsklima in Ihrem Unternehmen.

Personen, die sexuell belästigt werden, fühlen sich häufig mit ihrem Problem allein gelassen. Oft wollen sie keine Schwierigkeiten, weder für sich selbst noch für den Betrieb, meist sogar nicht einmal für die Person, die sie belästigt. Häufig stellt sich erst im Nachhinein heraus, dass das Opfer nicht das einzige ist, sondern es womöglich mehrere Betroffene gibt.

Sexuelle Belästigung kann sich mannigfaltig auf die Betroffenen auswirken, unter anderem durch starke psychische Belastung, Schuldgefühle oder Angst zur Arbeit zu kommen.

Dem Unternehmen droht bei Vorkommnissen sexueller Belästigung ein Schaden für das Betriebsklima, der bei den Beschäftigten langfristig zu mangelnder Motivation oder Produktivität führen kann sowie zu vermehrten Fehlzeiten, Langzeitkrankenständen, Kündigungen und hoher Fluktuation.

Umso mehr sollten Führungskräfte achtsam sein und mögliche sexuelle Belästigung aktiv bekämpfen. Ein schlechtes Betriebsklima führt langfristig stets zum Verlust qualifizierter Beschäftigter und lässt sich in seinem Gesamtausmaß nur schwer beziffern. Womöglich bringen Fälle von sexueller Belästigung das ganze Unternehmen in Verruf. Ein Grund mehr, entschieden dagegen aufzutreten.

Lerninhalte

  • Was ist sexuelle Belästigung?
  • Formen, Hintergründe und Fallbeispiele
  • Rechtlicher Rahmen und Folgen für Opfer, Täter*innen und Unternehmen
  • Richtig handeln und sexueller Belästigung vorbeugen
nach oben scrollen