Diversity-Trainings für Mitarbeiter*innen und Führungskräfte

Women Empowerment

Echte Chancengleichheit statt Kind oder Karriere.

Österreich ist ein Land mit Tradition. Nicht nur im Brauchtum, auch in der Aufteilung der Rollen in Partnerschaft und Erwerbsleben: Fast jede zweite Österreicherin arbeitet in Teilzeit. Trotzdem liegt Österreich bei den durchschnittlichen Wochenstunden auf Vollzeitbasis in der Eurostat-Statistik auf Platz 3. Zusammengefasst: Sie arbeitet in Teilzeit, er macht die Überstunden. Österreichs Frauen erledigen dafür zwei Drittel der unbezahlten Arbeit, also etwa Kinderbetreuung und Pflege. Von Chancengleichheit im Job keine Spur angesichts dieser Zahlen.

Viele Unternehmen wünschen sich mehr Weiblichkeit – in der Führungsriege als auch im strategischen Denken. Hinzu kommen etwa verpflichtende Frauenquoten, die jedoch ein Grundthema nicht lösen: Trotz Quote machen am ehesten diejenigen Frauen Karriere, die sich den männlich geprägten Rahmenbedingungen angepasst haben, sprich: große Flexibilität, keine Zeit für Familie, „maskuline“ Verhaltensmuster. Was also tun für wirkungsvolles Women Empowerment? Wie Sie in Ihrem Unternehmen echte Gleichberechtigung begünstigen können, erfahren Sie in diesem Training.

Wer Frauenförderung wirksam machen will, muss die im Unternehmen herrschenden Karriere-Normen hinterfragen. Wer macht Karriere? Was sind die (unausgesprochenen) Kriterien dafür? Wie hindert das vorherrschende Karriereverständnis Frauen daran, sich für Führungspositionen zu bewerben?

Wirksame Frauenförderung bedeutet auch Männerförderung: Denn nicht nur Frauen, auch immer mehr Männer finden einen Top-Job mit implizierten Überstunden unattraktiv. Aktive Teilhabe am Familienleben wird vor allem den jüngeren Männergenerationen immer wichtiger. Echte Gleichberechtigung braucht alternative Modelle, Führung in Teilzeit, Top Sharing und so weiter.

Noch einige relevante Fakten:

47,5 Prozent der Frauen in Österreich arbeiteten 2018 in Teilzeit. Europa­weit arbeiten im Schnitt 31 Prozent der Frauen in Teilzeit.

Neben geringeren Aufstiegschancen von Teilzeitkräften in Unternehmen wirkt sich dies auch massiv auf das Gehalt aus. Eine Studie aus dem Jahr 2019 zeigt, dass Frauen in Österreich zehn Jahre nach der Geburt des ersten Kindes durchschnittlich 51 Prozent weniger als im Jahr vor der Geburt verdienen und ihre Aufstiegschancen sinken. Gehaltsunterschiede in dieser Karrierephase können oft nicht mehr ausgeglichen werden.

Frauen verdienen in Österreich ein Fünftel weniger brutto als Männer. In der Pension ergibt das einen Unterschied von rund 43 Prozent.

Nur 4,8 Prozent der Vorstände von Österreichs börsennotierten Unternehmen sind weiblich.

Lerninhalte

  • Soziale Normen als Hürden der Gleichstellung
  • Vision: genderneutrale Rahmenbedingungen
  • Handlungsempfehlungen für genderneutrale Einstellungs-, Entlohnungs- & Beförderungsprozesse
  • Schritte und Wege zur effektiven Frauenförderung

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